Freiflächenphotovoltaikanlagen – unerlässlich für die Energiewende

Freiflächenphotovoltaikanlagen sind die wirtschaftlichste Form der Photovoltaik. Wir richten die Solarpanels optimal auf den Sonnenstand aus, erzielen hohe Erträge und erreichen längere Laufzeiten als Anlagen in der Gebäudenutzung. Der Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik ist für die Energiewende unerlässlich. Bis 2050 werden 60 Terawattstunden Jahresleistung und rund 3000 neue Anlagen benötigt.

Zurzeit werden Freiflächenanlagen vor allem in benachteiligten Gebieten errichtet: dazu gehören Randzonen an Autobahnen, ehemalige Tagebaustätten oder stillgelegte Deponien. Die öffentliche Förderung ist auf dieses Nutzungskonzept ausgerichtet.

Um die benötigte Solarstromerzeugungskapazität in Zukunft zu erreichen, muss es erweitert werden. Die ökologische Freiflächentechnik bietet neue Möglichkeiten der Flächennutzung. Sie lässt sich hervorragend in die kommunale Flur- und Bebauungsplanung einbinden. Bund und Länder unterstützen die Kommunen bei der Umsetzung. Schon jetzt werden bei unseren modernen förderunabhängigen Anlagen die kommunalen Entwicklungsziele und der lokale Naturschutz über die Baugenehmigungsverfahren integriert.

Die Kraft der Sonne für Stromnetze und Eigenverbrauch

Förderunabhängige Großanlagen mit einer Spitzenleistung von rund 30 Megawatt peak speisen jährlich rund 0,03 Terawattstunden Strom in die Netze ein. Genug für den Bedarf von 15.000 Haushalten. Eine lohnende Investition für unsere Anlagenbetreiber, wie die hohen jährlichen Zuwachsraten zeigen. Kleinere Freiflächenanlagen mit rund fünf Megawatt peak Spitzenleistung eignen sich vor allem für Unternehmen und Kommunen mit hoher Eigenstromabnahme. Wir empfehlen ihre Errichtung auch als Ergänzung weiterer lokaler Energiesysteme, beispielsweise als Ausgleich der verminderten Stromproduktion von Blockheizkraftwerken im Sommer. Mit modernen, intelligenten Solarspeichern können wir die Wirtschaftlichkeit zusätzlich steigern.

Extensivierung und Biodiversität Freiflächenanlagen mit ökologischem Mehrwert
Unserer Anlagen fördern die Extensivierung der Bodennutzung und die Biodiversität.
Durch die Variation von Abstandsweiten und Bauhöhen der Modulreihen, spezifische Saatmischungen und standortgerechte Kultivierungsformen binden wir sie in die regionale Landschaftspflege ein. Die Verankerung mit Rammpfosten vermeidet Flächenversiegelung. Einzelne Modulreihen oder die gesamte Technik lässt sich problemlos zurückbauen.
Mit kleineren Anlagen können wir bestehende Lebensräume von Tier- und Pflanzenpopulationen verbinden. Die Großanlagen bilden eigenständige Lebensräume aus. Dort entwickeln sich Insekten- und Brutvogelpopulationen, die auf Flächen mit niedrigem Bewuchs angewiesen sind.